Anzeige
in Kooperation mit
Private Krankenversicherung Beamte

Private Krankenversicherung für Beamte: Warum sie sinnvoll ist und wie man den richtigen Anbieter auswählt

Jeder Beruf, jede Position, jedes Alter und individuelle Lebensstile bergen unterschiedliche gesundheitliche Risiken – und dementsprechend andere Grundvoraussetzungen für eine leistungsstarke Krankenversicherung.
Jeder Beruf, jede Position, jedes Alter und individuelle Lebensstile bergen unterschiedliche gesundheitliche Risiken – und dementsprechend andere Grundvoraussetzungen für eine leistungsstarke Krankenversicherung.
pexels-fauxels-3184394
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite Beamtenservice.de GmbH (Mehr Infos)
Mittwoch, 17. Januar 2024 16:48

Die Private Krankenversicherung für Beamte bietet eine umfassende Abdeckung im Krankheitsfall. Doch worauf sollte man bei der Wahl der Krankenversicherung achten, was sind die Vorteile einer privaten Krankenversicherung für Beamte im Vergleich zur gesetzlichen und wie lässt sich der optimale Tarif finden?

Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung für Beamte

Im Gegensatz zu den meisten Angestellten haben Beamte und Beamtenanwärter die Wahl zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV). Doch nicht nur die Entscheidung zwischen PKV und GKV sollte wohlüberlegt sein: Fällt (wie bei den meisten Beamten) die Wahl auf die private Absicherung, sollte man sich im Vorfeld ebenso gründlich mit den Versicherungsgesellschaften und den Beamtentarifen auf dem Markt auseinandersetzen. 

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für Beamte

Die gesetzliche Krankenversicherung ist die Standardversicherungsoption in Deutschland. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede für Beamte im Vergleich zu Angestellten:
 
Dienstherr beteiligt sich nicht an Beiträgen: Im Gegensatz zu Angestellten übernimmt der Arbeitgeber, also der Dienstherr, bei Beamten nicht die Hälfte des monatlichen Beitrags zur GKV. Das bedeutet, dass Beamte den vollen Beitrag selbst zahlen müssen, was die Gesetzliche Krankenversicherung in der Regel viel teurer gestaltet. Ausnahmen bilden die Bundesländer, welche die Pauschale Beihilfe anbieten. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss zur GKV für Beamte unter Verzicht der individuellen Beihilfe. Doch auch in diesen Bundesländern ist für die meisten Beamten die PKV langfristig die günstigere Variante. Die wichtigsten Infos zur Pauschalen Beihilfe und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt, kann man hier nachlesen.
 
Begrenzte Leistungen: Die GKV bietet eine grundlegende medizinische Versorgung. Jedoch sind die Leistungen begrenzt und beinhalten nur das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß an Behandlungsmöglichkeiten. Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkasse müssen laut offizieller Definition „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“ Leistungen, die darüber hinaus gehen, freie Arzt- und Krankenhauswahl sowie die Übernahme für kostenintensive Medikamente oder alternative Therapieverfahren sind in der GKV nicht abgedeckt.
 
Einkommensabhängige Beiträge: Die Beiträge zur GKV werden prozentual nach dem Einkommen berechnet. So zahlen auch Beamte in der Gesetzlichen Krankenversicherung einen Beitragssatz zwischen 14,8 und 15,9 Prozent der monatlichen Besoldung plus den jeweiligen Zusatzbeitrag. Unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenze von aktuell 4.987,50 Euro, beträgt der Höchstbetrag in der GKV für Beamte im Schnitt 977 Euro pro Monat.

Private Krankenversicherung (PKV) für Beamte

Die private Krankenversicherung bietet im Vergleich zur GKV wesentliche Vorteile. Beamte profitieren in besonderem Maße von der PKV:
 
  1. Beihilfe: Ein wesentlicher Grund, warum viele Beamte die PKV bevorzugen: Beamte erhalten von ihrem Dienstherrn eine (individuelle) Beihilfe zu ihren Krankheitskosten, die einen großen Teil der Kosten abdeckt. Je nach Beihilfeverordnung des Bundeslandes, Beamtenstatus und Familienstand kann die Beihilfe zwischen 50 und bis zu 90 Prozent der Kosten betragen. Hat ein Beamter beispielsweise einen Beihilfeanspruch von 50 Prozent, benötigt dieser nur noch eine PKV, welche die verbleibenden 50 Prozent Restkosten abdeckt. Diese sogenannten „Restkostenversicherungen“ bieten die privaten Versicherer in Form ihrer Beamtentarife.
     
  2. Individueller Schutz: Die PKV ermöglicht individuell zugeschnittene Tarife. Der Umfang des Versicherungsschutzes kann selbst gewählt und den persönlichen Ansprüchen angepasst werden.
     
  3. Freie Arzt- und Krankenhauswahl: Beamte in der PKV können – je nach Tarif – Krankenhaus und behandelnden Arzt frei wählen, was ein individuelles Mitsprachrecht in der Gesundheitsversorgung ermöglicht.
     
  4. Schnellere Termine und bessere Versorgung: Oftmals wird Privatversicherten ein schnellerer Zugang zu Spezialisten und den moderneren, kostenintensiveren medizinischen Verfahren ermöglicht.
     
  5. Höhere Erstattungen: Viele Leistungen und die Erstattung von Medikamenten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht oder nur teilweise übernommen werden, sind in der PKV bereits in den Grundtarifen abgedeckt. Auch kostspielige zahnmedizinische Behandlungen, Material- und Laborkosten bei Zahnersatzmaßnahmen werden in einem guten PKV-Tarif übernommen.

Wann lohnt sich eine private Krankenversicherung nicht?

Obwohl die private Krankenversicherung viele Vorteile für Beamte bietet, gibt es Lebenssituationen, in denen sie möglicherweise nicht die beste Wahl ist. Dies kann insbesondere für Beamte mit niedrigem Einkommen und kinderreichen Familien gelten. Erhält ein Beamter ein vergleichsweise niedriges Einkommen, kann die GKV eine kostengünstigere Option sein, da in der GKV Ehepartner und Kinder kostenlos mitversichert werden können. 

Der Wechsel zwischen GKV und PKV

Der Wechsel zwischen GKV und PKV gestaltet sich durch die Wahlfreiheit recht einfach. Dennoch erfordert die Aufnahme in die PKV bei jeder Versicherungsgesellschaft die Beantwortung von Gesundheitsfragen, um das Krankheitsrisiko der versicherten Person zu kalkulieren. Beamte mit schweren Vorerkrankungen müssen dementsprechend mit Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen rechnen. Hier wiederum kann die „Öffnungsklausel“  bzw. „Öffnungsaktion“ Abhilfe schaffen, an der die meisten Privaten Krankenversicherer teilnehmen. Die Öffnungsaktion soll allen Beamten mit Vorerkrankungen und körperlichen Beeinträchtigungen zu Beginn ihrer Laufbahn die Aufnahme in die PKV garantieren. Risikozuschläge werden dabei auf maximal 30 Prozent des tariflichen Kostenbeitrags begrenzt. Doch Vorsicht: Nicht mit jeder Vorerkrankung macht die Teilnahme an der Öffnungsaktion Sinn. Einige Krankheiten lassen sich auf regulärem Weg besser versichern. Im Zweifel lohnt es sich immer, sich von unabhängigen Versicherungsexperten (siehe unten) beraten zu lassen.

Obwohl der Eintritt in die PKV in der Regel eine dauerhafte Entscheidung ist, können bestimmte Situationen einen Wechsel von der PKV zurück in die GKV erfordern. Beispielsweise wenn ein Beamter aus dem Beamtenverhältnis entlassen wird und in die Privatwirtschaft zurückkehrt: Bleibt er mit seinem (neuen) Einkommen in einem anderen Beruf unter der Jahresentgeltgrenze, muss er zurück in die GKV wechseln.

Den optimalen Tarif für Beamte finden

Wie bereits erwähnt, richtet sich die Höhe der Beihilfe nach dem Bundes- oder Landesrecht und variiert je nach Familienstand und Anzahl der Kinder. Deswegen bringt jede Lebenssituation andere Voraussetzungen und Ansprüche an einen guten PKV-Tarif mit sich. Der optimale Beamtentarif muss einerseits die Lücken der Beihilfe schließen und die verbleibenden Kosten abdecken. Andererseits müssen bei der Wahl der Leistungen der individuelle Gesundheitszustand und die persönlichen Ansprüche an den Versicherungsschutz berücksichtigt werden.

Wichtig zu wissen: Welche Leistungen in der Beihilfe enthalten, also beihilfefähig sind, und welche nicht, kann sich zwischen den jeweiligen Beihilfeverordnungen der Länder variieren. Außerdem kann die Beihilfe auch zukünftig Leistungen einkürzen. Betroffen sind z.B. häufig Heilmittel wie Physio- oder Ergotherapie, Hilfsmittel wie Hörgeräte sowie Zahnersatz und Kuren. Damit auch diese Versorgungslücken abgesichert sind, muss die PKV für Beamte einen guten Beihilfeergänzungstarif enthalten. Dieser Ergänzungstarif schließt ebenfalls die zukünftigen Lücken der Beihilfe und schützt den Versicherten vor Zuzahlungen.
 
Einen optimalen Beamtentarif herauszufiltern, der all diese Faktoren berücksichtigt, ist angesichts der großen Vielfalt an Anbietern nicht einfach. Doch wie finden Beamte nun die für sie ideale Private Krankenversicherung? Hier kommen Spezialisten wie Beamtenservice.de ins Spiel, die Beamte kostenlos unterstützen:

Beamtenservice.de: Ihr Partner für die beste private Krankenversicherung für Beamte

Bieten keine Versicherungen von der Stange an: "Wir setzen auf individuelle Konzepte und geben uns erst zufrieden, wenn wir das perfekte Match für unsere Kunden gefunden haben“, so Shahryar Honarbakhsh, Gründer von Beamtenservice.de
Keine Versicherungen von der Stange: "Wir geben uns erst zufrieden, wenn wir das perfekte Match für unsere Kunden gefunden haben“, so Shahryar Honarbakhsh, Gründer von Beamtenservice.de
Die Experten von Beamtenservice.de verstehen sich als Vermittler von Versicherungen speziell für Beamte. Im Gegensatz zu anonymen Online-Vergleichsrechnern bietet Beamtenservice.de einen persönlichen Ansprechpartner, der genau auf die Bedürfnisse und an Anforderungen seiner Kunden eingeht.

Das Team nimmt sich Zeit, alle Fragen zu klären und den optimalen Tarif zu finden. Für die Wahl der passenden privaten Krankenversicherung für Beamte betrachten die Versicherungsmakler nicht nur die aktuelle Lebenssituation, sondern auch die Zukunftspläne und analysieren bereits bestehende Verträge. Daraus wird ein maßgeschneidertes Versicherungskonzept ohne Versorgungslücken entwickelt. Zumal Beamtenservice.de an keine Versicherung gebunden ist, wird eine 100%ige Unabhängigkeit und unparteiische Beratung gewährleistet.

Private Krankenversicherung für Beamte: Unabhängige Beratung von Spezialisten

Die Wahl der richtigen Krankenversicherung für Beamte erweist sich von großer Bedeutung, denn sie ist im besten Fall eine Entscheidung fürs Leben. Allerdings gibt es auch hier zahlreiche Fallstricke und Versicherungsklauseln, die für Laien nur schwer durchschaubar sind. Mit einem Experten wie Beamtenservice.de an der Seite stehen Interessierte auf der sicheren Seite, genau die Police abzuschließen, die am besten zu ihnen passt.
Jetzt unverbindlich beraten lassen