Recruiting ist Chefsache: Sebastian Weber von der Sterne Personal GmbH verrät, warum Praxisinhaber jetzt umdenken müssen
Offene Stellen, kaum passende Bewerbungen und ein Team am Limit – für viele Arztpraxen und medizinische Einrichtungen gehört das längst zum Alltag. Gleichzeitig verlieren klassische Stellenanzeigen immer häufiger an Wirkung. Warum Mitarbeitergewinnung heute zur Führungsaufgabe geworden ist und weshalb passives Recruiting nicht mehr ausreicht, erfahren Sie hier.
Der Praxisalltag läuft – zumindest auf den ersten Blick. Die Patienten werden versorgt, das Team hält den Betrieb am Laufen und zusätzliche Aufgaben werden irgendwie aufgefangen. Hinter den Kulissen wächst jedoch in vielen Praxen, medizinischen Versorgungszentren und Kliniken der Druck kontinuierlich. Krankheitsausfälle, Kündigungen und steigende Patientenzahlen treffen auf einen Arbeitsmarkt, der sich grundlegend verändert hat. Viele Einrichtungen setzen weiterhin auf klassische Stellenanzeigen und warten auf Bewerbungen – häufig vergeblich. Die Folge: Das bestehende Team übernimmt zusätzliche Aufgaben, Termine müssen verschoben werden und wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten bleiben ungenutzt. Aus einem Personalengpass wird so schnell ein unternehmerisches Problem, das die gesamte Einrichtung belastet. „Viele Praxisinhaber erkennen erst dann, wie abhängig ihre Einrichtung von einer professionellen Mitarbeitergewinnung ist, wenn offene Stellen bereits den gesamten Praxisalltag beeinträchtigen. Dann wird aus einer vermeintlichen Personalfrage schnell ein Problem für die gesamte Organisation“, erklärt Sebastian Weber, Geschäftsführer der Sterne Personal GmbH.
„Der effektivste Weg aus dieser Situation beginnt nicht mit einer Stellenanzeige, sondern mit einer unternehmerischen Entscheidung: Recruiting muss zur Führungsaufgabe werden“, betont Sebastian Weber. Genau auf diesem Ansatz basiert die Arbeit der Sterne Personal GmbH. Das Unternehmen unterstützt Einzelpraxen, Medizinische Versorgungszentren und Kliniken dabei, qualifizierte Fachkräfte gezielt anzusprechen und langfristig zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die möglichst hohe Zahl an Bewerbungen, sondern die passgenaue Besetzung offener Stellen. Grundlage dafür sind eine detaillierte Analyse des gewünschten Bewerberprofils, die Herausarbeitung der individuellen Arbeitgebervorteile sowie ein Recruiting-Prozess, der auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten ist. Sebastian Weber bringt dafür langjährige Erfahrung aus dem Gesundheitsmarkt mit. Unter anderem verantwortete er bei doctari als Head of Sales das Ärzte-Business und arbeitete anschließend bei Salesforce mit internationalen Gesundheitsunternehmen wie Merck, Fresenius und Ottobock zusammen. Heute begleitet er mit der Sterne Personal GmbH Gesundheitseinrichtungen jeder Größenordnung dabei, ihre Mitarbeitergewinnung zukunftssicher aufzustellen.
Recruiting als strategische Führungsaufgabe
Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen an medizinische Versorgung, Servicequalität und Wirtschaftlichkeit kontinuierlich gestiegen. Fehlen Mitarbeitende dauerhaft, steigt nicht nur die Belastung des Teams. Auch Wartezeiten für Patienten verlängern sich, Abläufe geraten ins Stocken und wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten bleiben ungenutzt.
Hinzu kommt, dass sich der Bewerbermarkt grundlegend verändert hat. Qualifizierte medizinische Fachangestellte, Fachärzte und andere Gesundheitsberufe suchen heute nur noch selten aktiv nach einer neuen Stelle. Viele sind einem Wechsel zwar grundsätzlich offen gegenüber, werden über klassische Stellenanzeigen jedoch kaum erreicht. Entscheidend ist deshalb nicht mehr allein, wer eine Stelle ausschreibt, sondern welcher Arbeitgeber es schafft, sich sichtbar zu positionieren und potenzielle Bewerber von einem Wechsel zu überzeugen.
Genau deshalb ist Recruiting heute weit mehr als eine Aufgabe der Personalplanung. Mitarbeitergewinnung beeinflusst die Versorgungsqualität, die Mitarbeiterzufriedenheit und die wirtschaftliche Entwicklung einer Praxis. Praxisinhaber können diese Verantwortung deshalb nicht vollständig an externe Dienstleister oder einzelne Mitarbeitende delegieren. Denn die entscheidenden Fragen lassen sich nicht auslagern: Welche Werte vertritt die Praxis? Welche Unternehmenskultur soll gelebt werden? Und welche Fachkräfte passen fachlich wie menschlich langfristig ins Team? Diese Entscheidungen kann letztlich nur die Praxisleitung selbst treffen. Sie muss die Positionierung ihrer Praxis als Arbeitgeber aktiv mitgestalten und den Recruiting-Prozess strategisch begleiten. „Recruiting ist heute keine Aufgabe, die man nebenbei erledigt. Wer qualifizierte Fachkräfte gewinnen möchte, muss Mitarbeitergewinnung als festen Bestandteil seiner Unternehmensführung verstehen und aktiv gestalten“, erklärt Sebastian Weber.
Die richtigen Bewerber gewinnt, wer sein Profil kennt
Wer Recruiting als strategische Führungsaufgabe versteht, sollte deshalb nicht mit der Wahl des Recruiting-Kanals beginnen. Der erste Schritt besteht vielmehr darin, die eigene Praxis als Arbeitgeber kritisch zu betrachten und genau zu definieren, welche Fachkraft überhaupt gesucht wird. Welche Qualifikationen sind unverzichtbar? Welche persönlichen Eigenschaften passen zum bestehenden Team? Und welche Aufgaben soll die neue Mitarbeiterin oder der neue Mitarbeiter langfristig übernehmen? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich eine zielgerichtete Recruiting-Strategie entwickeln.
Ebenso wichtig ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeitgeberattraktivität. Aussagen wie „familiäres Team“, „gutes Arbeitsklima“ oder „faire Bezahlung“ finden sich heute in unzähligen Stellenanzeigen und bieten Bewerbern kaum Orientierung. Stattdessen gilt es, die Stärken des eigenen Unternehmens gezielt herauszuarbeiten und offen zu kommunizieren. Gerade kleinere Praxen stellt das jedoch häufig vor eine Herausforderung. Nicht, weil sie nichts zu bieten hätten, sondern weil sie schlicht ihre eigenen Stärken unterschätzen. Dabei sind es vor allem kurze Entscheidungswege, ein eingespieltes Team oder größere Gestaltungsspielräume, die für viele Fachkräfte entscheidende Argumente sein können. Werden diese Vorteile glaubwürdig vermittelt und nach außen getragen, verbessert sich die Position im Wettbewerb um qualifizierte Bewerber erheblich. „Viele Praxen sind attraktive Arbeitgeber, schaffen es aber nicht, ihre Stärken nach außen sichtbar zu machen“, erklärt Sebastian Weber. „Doch wer sich im Bewerbermarkt nicht klar positioniert, verliert qualifizierte Fachkräfte an Wettbewerber, die ihre Arbeitgebervorteile überzeugender kommunizieren.“
Moderne Mitarbeitergewinnung braucht individuelle Strategien
Wer heute qualifizierte Fachkräfte für sich gewinnen möchte, muss Recruiting grundlegend anders denken. Einzelne Maßnahmen oder Recruiting-Kanäle reichen längst nicht mehr aus. Entscheidend ist vielmehr eine Recruiting-Strategie, die zur jeweiligen Einrichtung, zur gesuchten Zielgruppe und zum regionalen Bewerbermarkt passt.
Genau hier setzt die Sterne Personal GmbH an. „Es gibt im Recruiting keine Lösung von der Stange. Jede Praxis hat ihre eigenen Stärken, spricht unterschiedliche Zielgruppen an und steht vor individuellen Herausforderungen. Deshalb entwickeln wir keine Standardkampagnen, sondern Strategien, die genau zu der jeweiligen Einrichtung passen“, betont Sebastian Weber. Gemeinsam mit ihren Kunden arbeitet das Unternehmen die individuellen Arbeitgebervorteile heraus und sorgt dafür, dass diese für potenzielle Bewerber sichtbar werden. Ziel ist es, Gesundheitseinrichtungen authentisch als attraktive Arbeitgeber zu positionieren und genau die Fachkräfte anzusprechen, die fachlich und menschlich langfristig zum Team passen.
Schnelle Prozesse entscheiden über den Erfolg
Doch selbst die beste Recruiting-Strategie bleibt wirkungslos, wenn der Bewerbungsprozess unnötig kompliziert oder zu langsam abläuft. Qualifizierte Fachkräfte haben heute häufig mehrere Optionen gleichzeitig. Vergehen zwischen Bewerbung und erster Rückmeldung mehrere Tage oder sogar Wochen, entscheiden sich viele Kandidaten bereits für einen anderen Arbeitgeber – oft unabhängig davon, wie attraktiv die ursprüngliche Stelle gewesen wäre.
Hinzu kommt, dass der Bewerbungsprozess für viele Fachkräfte ein entscheidender Indikator für die spätere Zusammenarbeit ist. Unklare Abläufe, fehlende Rückmeldungen oder lange Entscheidungswege werden schnell als Zeichen für mangelnde Organisation oder geringe Wertschätzung interpretiert. Umgekehrt können strukturierte Prozesse, transparente Kommunikation und eine zügige Terminfindung das Vertrauen potenzieller Mitarbeitender bereits in einer frühen Phase stärken. Dazu gehören unter anderem feste Ansprechpartner, klar definierte Entscheidungsschritte sowie eine realistische Einschätzung der eigenen internen Kapazitäten. Ein professionell gestalteter Auswahlprozess erhöht so die Wahrscheinlichkeit, dass aus qualifizierten Bewerbern tatsächlich neue Mitarbeitende werden. Gelingt dies nicht, bleiben die Folgen häufig nicht auf die Personalsituation beschränkt.
Recruiting ist eine Investition in die Zukunft der Praxis
Die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden Gesundheitseinrichtungen auch in den kommenden Jahren begleiten. Umso wichtiger ist es, die Mitarbeitergewinnung nicht als kurzfristige Reaktion auf Personalengpässe zu verstehen, sondern als festen Bestandteil der Unternehmensführung. „Wer heute Verantwortung für seine Arbeitgeberwirkung übernimmt, schafft die Grundlage für stabile Teams und eine langfristig erfolgreiche Praxis“, fasst Sebastian Weber zusammen.
Mit diesem Ansatz begleitet die Sterne Personal GmbH Gesundheitseinrichtungen jeder Größenordnung – von der Einzelpraxis bis zur großen Klinik. Dabei setzen die Experten nicht auf Standardlösungen, sondern auf individuell entwickelte Recruiting-Konzepte, die den jeweiligen Arbeitgeber, seine Zielgruppe und seine konkreten Anforderungen berücksichtigen. So werden nicht nur offene Stellen besetzt, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der gesamten Einrichtung gestärkt. „Am Ende geht es nicht nur darum, offene Stellen zu besetzen. Es geht darum, stabile Teams aufzubauen, damit Gesundheitseinrichtungen ihre Patienten auch langfristig zuverlässig versorgen können. Genau dazu möchten wir mit unserer Arbeit einen Beitrag leisten“, fasst Sebastian Weber zusammen.
Sie möchten qualifizierte Fachkräfte für Ihre Praxis oder Einrichtung gewinnen und Ihre Mitarbeitergewinnung strategisch neu aufstellen? Dann melden Sie sich jetzt bei Sebastian Weber von der Sterne Personal GmbH und vereinbaren Sie einen Termin!