Anzeige
in Kooperation mit
Mikrobiom Test

Was Sardiniens Hundertjährige und ein Mikrobiom Test übers Altern verraten

Lifestyle - 02
Verantwortlich für den Inhalt dieser Anzeige Crafins Studio (Mehr Infos)
Freitag, 21. August 2026 17:14
In sardischen Bergdörfern werden Männer fast so häufig 100 Jahre alt wie Frauen – ein seltenes Phänomen. Das liegt offenbar auch am Darmmikrobiom. Die Frage: Wie gut kennen Sie Ihr eigenes? Moderne Mikrobiom-Analysen geben Ihnen einen Einblick.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Hundertjährigen in Industrieländern kommen im Durchschnitt zwischen drei und sechs Frauen auf einen Mann. In Sardiniens Blue Zone liegt das Verhältnis bei nur 1,35 zu 1.
  • Sardische Hundertjährige weisen rund 4,7‑mal mehr Akkermansia muciniphila im Darm auf als jüngere Erwachsene aus derselben Region – ein Bakterium, das mit gesundem Altern in Verbindung gebracht wird. Dies ist ein statistischer Zusammenhang, kein Beweis für Ursache und Wirkung.
  • Welche Bakterien im eigenen Darm leben, lässt sich mit speziellen Mikrobiom-Tests untersuchen.
 

Fast überall auf der Erde leben Frauen länger als Männer, und dieser Abstand wächst mit dem Alter. Bei den Hundertjährigen ist das Ungleichgewicht besonders groß: In den USA kommen gut drei Frauen auf jeden Mann, in Japan sind es rund sechs, und Deutschland liegt mit gut fünf zu eins mittendrin. Diese Schieflage findet sich in nahezu jedem Land mit verlässlichen Daten.

An einem Ort werden auch die Männer sehr alt

In einer Reihe von Bergdörfern im Osten Sardiniens verschwindet dieser Unterschied fast vollständig. Unter den Hundertjährigen der Region kommen auf jeden Mann nur etwa 1,35 Frauen. Im Dorf Villagrande Strisaili überwiegen die Männer sogar leicht. Der belgische Demograf Michel Poulain und der sardische Arzt Gianni Pes kartierten diese Zone extremer Langlebigkeit vor rund zwei Jahrzehnten und markierten sie auf der Karte mit blauer Tinte – daher der Name Blue Zone. Auf der Suche nach einer Erklärung stießen Forscher später auf die Billionen Bakterien im Darm der Bewohner.

Was hat der Darm mit einem langen Leben zu tun?

Das Darmmikrobiom, die Gesamtheit von geschätzt bis zu 100 Billionen Mikroorganismen im Verdauungstrakt, steht in enger Verbindung mit dem Stoffwechsel und der Immunabwehr. Seine Zusammensetzung verändert sich mit dem Alter. Bei außergewöhnlich langlebigen Menschen fällt ein bestimmtes Muster auf: Bestimmte Bakterienarten kommen bei ihnen deutlich häufiger vor als bei jüngeren Erwachsenen. Das beweist keinen ursächlichen Zusammenhang, gilt aber als einer der konsistentesten Befunde der noch jungen Mikrobiom-Forschung.

Akkermansia muciniphila ist ein Darmbakterium, das in der Schleimschicht der Darmwand lebt und häufig mit gesundem Altern in Verbindung gebracht wird. Für eine 2022 im Fachmagazin Nutrients veröffentlichte Studie verglichen Forscher der Universität Cagliari Stuhlproben von 17 Menschen ab 100 Jahren, 29 Menschen in ihren 90ern und 46 jüngeren Erwachsenen zwischen 40 und 60 Jahren. Bei den Hundertjährigen war die Gattung Akkermansia rund 4,7-mal häufiger vertreten als bei den jüngeren Kontrollpersonen.

Die Studienautoren betonen: Eine Anreicherung von Akkermansia ist kein sardisches Alleinstellungsmerkmal, sie wurde auch bei Hundertjährigen anderer Regionen beschrieben. Die Daten zeigen eine Korrelation, kein Ursache-Wirkung-Verhältnis: Ob diese Bakterien beim Altwerden helfen oder nur das Ergebnis eines langen, gesunden Lebens sind, ist offen.

Welche Rolle spielt die Ernährung fürs Altwerden?

Die traditionelle Ernährung der sardischen Hirten ist pflanzenbetont und ballaststoffreich – und genau das spiegelt sich im Darmmikrobiom. Auf den Tisch kommen Sauerteig- und Gerstenbrot wie das dünne Fladenbrot Pane Carasau, fast täglich Bohnen und andere Hülsenfrüchte, Minestrone mit viel Gartengemüse, Pecorino von weidegefütterten Schafen, dazu Fenchel, Tomaten, Mandeln und ein Glas Cannonau-Rotwein. Fleisch spielt nur eine Nebenrolle.

Ballaststoffe sind das Bindeglied zu Akkermansia: Die bei sardischen Hundertjährigen stark vertretenen Bakterien ernähren sich von pflanzlichen Ballaststoffen und der Darmschleimschicht. Dabei bilden sie kurzkettige Fettsäuren, die mit einer intakten Darmbarriere in Verbindung gebracht werden. Die Cagliari-Studie bestätigte, dass das mikrobielle Profil der Hundertjährigen mit einer mediterranen Ernährungsweise einherging.

Klar ist dabei auch: Kein einzelnes Lebensmittel lässt Akkermansia auf Knopfdruck wachsen. Doch das Muster ist konsistent, eine ballaststoffreiche, weitgehend pflanzliche Kost fördert genau die Art von Bakterien, die diese langlebigen Menschen in sich tragen.

Lifestyle - 01

Was hat Akkermansia mit Ozempic und GLP-1 zu tun?

Akkermansia muciniphila zählt heute zu den meistdiskutierten Mikroben der Stoffwechselmedizin, weil Forscher sie mit GLP-1 in Verbindung gebracht haben. Jenem Hormon, das Medikamente wie Ozempic und Wegovy nachahmen. Laborstudien deuten darauf hin, dass Akkermansia und die von ihr gebildeten Proteine Zellen dazu anregen können, mehr GLP-1 auszuschütten. Das Hormon hilft, Blutzucker und Appetit zu regulieren – beides Faktoren, die eng mit Übergewicht, Entzündung und damit auch mit der Frage zusammenhängen, wie gut wir altern.

Es handelt sich hier um Grundlagenforschung an Zellen und Mäusen, nicht um Langzeitstudien an Menschen. Sie untersucht einen plausiblen Wirkmechanismus, beschreibt aber keine erwiesene Heilmethode. Kein Bakterium ersetzt ein Medikament. Bemerkenswert ist jedoch: Dieselbe Mikrobe, die bei sardischen Hundertjährigen erhöht vorkommt, wird heute von Unternehmen als eigenes, meist pasteurisiertes Probiotikum in Kapseln angeboten – unabhängig von Abnehm-Medikamenten wie Ozempic oder Wegovy.

Was beweist die Forschung noch nicht?

Die Belege für einen Zusammenhang zwischen Akkermansia und Langlebigkeit sind interessant, aber begrenzt. Die Mikrobiom-Studie aus Cagliari ist klein und rein beobachtend: Sie beschreibt Bakterien, die mit hohem Alter korrelieren, einen ursächlichen Zusammenhang weist sie nicht nach. Auch das Blue-Zone-Konzept ist umstritten. Eine Analyse von 2024 führte einige Langlebigkeits-Hotspots eher auf fehlerhafte Aufzeichnungen oder Rentenbetrug zurück.

Sardinien ist dennoch der am besten belegte Fall. Die Langlebigkeit der Männer wurde unabhängig anhand von Geburts-, Heirats- und Sterberegistern validiert, und eine Gruppe von Demografen widersprach 2024 öffentlich der pauschalen Kritik an dem Blue-Zone-Konzept. Der zentrale Befund bleibt bestehen: In einer abgelegenen Inselregion leben Männer fast so lange wie Frauen, tragen eine ungewöhnliche Darmflora in sich und ernähren sich so, dass diese Bakterien gefördert werden.

Was bedeuten diese Erkenntnisse für Sie?

Der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern ist kein Naturgesetz, das zeigt Sardinien. Die Gene stecken den Rahmen ab, doch tägliche Gewohnheiten prägen mit, wie ein Leben verläuft. Wer besser verstehen möchte, welche Faktoren seine Gesundheit im Alter prägen, kann in der Regel nicht mal eben nach Sardinien ziehen. Was Sie aber heute sehr wohl tun können: herausfinden, was tatsächlich in Ihrem eigenen Darm lebt.

Das Darmmikrobiom trägt zusammengenommen rund 150-mal mehr Gene als das menschliche Genom (Qin et al., Nature 2010). Ein riesiger, individueller Datensatz, der lange nur der Forschung zugänglich war. Heute kann jeder, der sich für die eigene Gesundheit interessiert, ihn mit modernen Mikrobiom-Tests von Herstellern wie NB1 bestimmen und mit dem vergleichen, was die Wissenschaft über gesundes Altern weiß.

Wie finde ich heraus, wie es um mein Mikrobiom steht?

NB1 ist ein etablierter Anbieter aus dem DACH-Raum, dessen Mikrobiom-Stuhltest die Darmflora per sogenannter Shotgun-Metagenomik sequenziert. Aus der Analyse wird eine persönliche, monatlich angepasste Nahrungsergänzung abgeleitet. Der entscheidende Unterschied zu vielen einfacheren und günstigeren Tests liegt in der Auflösung: Statt Bakterien nur grob auf Gattungsebene zu bestimmen, liest die Shotgun-Metagenomik das gesamte genetische Material und schlüsselt es bis zur Art und zum Stamm auf – samt der Stoffwechselgene, die diese Mikroben tragen.

Verbraucherzentralen und Fachgesellschaften kritisieren Mikrobiom-Selbsttests seit Jahren als teuer und wenig aussagekräftig. Diese Kritik trifft viele einfache Tests zu Recht. Der hochauflösende Ansatz von NB1 ist eine Antwort auf diese Skepsis. Er ermöglicht es, das Ergebnis der Sequenzierung in einen konkreten, von einer Ernährungsfachkraft geprüften Plan zu übersetzen.
Shotgun Sequenzierung - Screenshot

Merkmal

16S-rRNA (Standard)

Shotgun-Metagenomik 

Auflösung

meist nur Gattungsebene

bis Art und Stamm

Erfasst

Bakterien

Bakterien, Viren, Pilze, Archaeen

Funktionelle Gene

nein

ja (Stoffwechselgene)

Ergebnis

Bestandsaufnahme

Grundlage für einen Plan

Hinter NB1 steht ein benanntes wissenschaftliches Board, das dem Ansatz seine fachliche Grundlage gibt: die Bioinformatikerin und CSO Polina Novikova (PhD, Universität Luxemburg) und der Darmmikrobiologe Prof. Dr. Koen Venema. Der Test wird in einem GMP-zertifizierten Labor ausgewertet, die Laboranalyse ist im Angebot enthalten.

NB1: von der Stuhlprobe zur persönlichen Empfehlung


NB1 schickt Ihnen ein kostenloses Stuhlprobenset nach Hause. Das Labor sequenziert die Darmflora per Shotgun-Metagenomik. Sie erhalten eine auf die eigene Biologie zugeschnittene Nahrungsergänzung, die monatlich mitwächst. Die Nahrungsergänzung ist dabei das Ergebnis, kein Medikament und kein Heilversprechen.

Die Wissenschaft vom Mikrobiom ist jung. Keine Stuhlprobe garantiert ein langes Leben. Aber Sie müssen nicht nach Sardinien ziehen, um zu erfahren, was in Ihrem Darm lebt. Ein Mikrobiom-Test wie der von NB1 macht genau das messbar – als Ausgangspunkt für informierte Entscheidungen, nicht als Wundermittel.

Was zeigt die Analyse - Screenshot

Häufig gestellte Fragen

Was ist Akkermansia muciniphila?

Akkermansia muciniphila ist ein verbreitetes Darmbakterium, das in der Schleimschicht der Darmwand lebt. In der Cagliari-Studie von 2022 war es bei sardischen Hundertjährigen deutlich häufiger vertreten als bei jüngeren Erwachsenen. Bekannt ist es zudem, weil Forscher es mit dem Hormon GLP-1 in Verbindung bringen, das Medikamente wie Ozempic nachahmen.
 

Sind Mikrobiom-Tests für zu Hause sinnvoll?

Das hängt stark vom Test ab. Einfache Tests, die Bakterien nur grob auf Gattungsebene bestimmen und mit einem PDF enden, werden von Fachgesellschaften zu Recht kritisch gesehen. Aussagekräftiger sind Verfahren mit höherer Auflösung, die ein Ergebnis in eine konkrete Handlung übersetzen. NB1 zum Beispiel setzt hier auf Shotgun-Metagenomik (Bestimmung bis zur Art und zum Stamm) und leitet daraus ein persönliches Ernährungs-Protokoll ab. Ein Mikrobiom-Test ist kein medizinischer Diagnosetest.
 

Was ist der Unterschied zwischen 16S-rRNA und Shotgun-Metagenomik?

Die 16S-rRNA-Sequenzierung ist die ältere, günstigere Methode und bestimmt Bakterien meist nur auf Gattungsebene. Die Shotgun-Metagenomik, die NB1 verwendet, liest das gesamte genetische Material einer Probe und schlüsselt es bis zur Art und zum Stamm auf, inklusive der Stoffwechselgene und über Bakterien hinaus auch Viren, Pilze und Archaeen. Aus einer reinen Bestandsaufnahme wird so eine funktionale Karte des Mikrobioms.
 

Kann ich meine Darmflora über die Ernährung beeinflussen?

Das große Bild ist eindeutig: Eine ballaststoffreiche, weitgehend pflanzliche Ernährung nährt jene Bakterien, die bei langlebigen Menschen häufig vorkommen. Die Cagliari-Studie von 2022 fand einen Zusammenhang zwischen dem mikrobiellen Profil der Hundertjährigen und einer mediterranen Ernährung. Kein einzelnes Lebensmittel lässt allerdings Akkermansia gezielt wachsen. Die Befunde beschreiben Assoziationen, keinen garantierten Weg.
 

Ersetzt ein Mikrobiom-Test den Arztbesuch?

Nein. Ein Mikrobiom-Test wie der von NB1 ist ein Instrument zur Information über die eigene Darmflora, kein medizinischer Diagnosetest und kein Ersatz für eine ärztliche Untersuchung. Die daraus abgeleitete Nahrungsergänzung ist ein Lebensmittel, kein Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden ist eine Ärztin oder ein Arzt Ihre erste Anlaufstelle.

Hinweise

Die Befunde zum Darmmikrobiom sind in wissenschaftlichen Studien berichtete Assoziationen, keine erwiesenen Ursachen für Langlebigkeit. Die Verbindung zwischen Akkermansia muciniphila und GLP-1 beruht auf Zell- und Tierforschung. Der Ländervergleich der Geschlechterverhältnisse bei Hundertjährigen stützt sich auf die UN World Population Prospects 2024; das Blue-Zone-Verhältnis ist ein subnationaler Wert aus der AKEA-Studie und veranschaulicht die Anomalie.

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ein Mikrobiom-Test ist kein medizinischer Diagnosetest. Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Arzneimittel; sie dienen nicht der Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Anzeige